Zinsen - einfach erklärt

Ein Zins wird immer dann fällig, wenn sich eine Partei von einer anderen Geld leiht. Dabei ist der Zins meist ein bestimmter Prozentsatz der gesamten Summe. Während man das Geld also zurück zahlt, wird noch eine Art Leihgebühr fällig. Dieser dient als Anreiz für den Geldgeber. Am einfachsten geht es vielleicht mit einem Beispiel:

Person A benötigt 30.000 Euro, die ihr Person B gern leiht. Als Zinssatz vereinbaren sie 1 Prozent pro Jahr. Dieses Geld erhält Person B zusätzlich zur Rückzahlung. 1 Prozent von 30.000 sind 300 Euro für das erste Jahr. Die zahlt Person A und zusätzlich kann sie Person B bereits 1.000 Euro der Gesamtsumme zurück geben. Die Schulden sinken im nächsten Jahr also auf 29.000 Euro und die Zinsen sind weiterhin 1 Prozent und liegen somit nun bei 290 Euro. So lassen sie sich für jedes Jahr neu berechnen.

Zinsen beim Bausparen

Natürlich gibt es verschiedene Arten von Zinsen. Beim Bausparen sind für den Kunden aber nur zwei Arten wirklich relevant: Die Spar- und die Darlehenszinsen. Beim Sparen gibt der Kunde sein Geld ja an die Bausparkasse und erhält daher Zinsen. Diese werden also auf seine Ersparnisse drauf gerechnet. Bei einem Darlehen leiht sich der Kunde das Geld von der Bausparkasse und bezahlt dementsprechend zusätzliche Zinsen.

 

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