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Studie: Was wünschen wir uns von unserem Zuhause?

Wie wir wohnen, ändert sich im Laufe unseres Lebens. Das ist ganz natürlich. Zwischen der ersten eigenen Bude und dem Häuschen im Grünen gibt es zahlreiche Zwischenstationen mit ebenso vielen Variationen. Wie schnell sich Vorstellungen wandeln können, zeigt jetzt eine Befragung von 20- bis 45-Jährigen im Auftrag der LBS. Berücksichtigt wurden dabei nur Personen, die nicht mehr bei ihren Eltern leben.

Corona beeinflusst Wohnwünsche

Ausgangspunkt für die Befragung waren die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Schließlich haben wir alle dadurch so viel Zeit zu Hause verbracht, wie nie zuvor. Die LBS wollte wissen, in wie weit sich dies auf unsere Wünsche und Pläne auswirkt.

Grüner wohnen liegt vorn

Die Befragung zeigt, dass sich die Präferenzen infolge der Corona-Erfahrungen tatsächlich verschieben. Immerhin 34 Prozent aller Befragten gaben an, bei einem anstehenden Umzug stärker auf Balkon oder Garten achten zu wollen. 23 Prozent hätten gern mehr Zimmer und jeweils 17 Prozent mehr Möglichkeiten zur Selbstversorgung sowie eine bessere Internetverbindung. Je 15 Prozent der Befragten wünschen sich eine bessere Nachbarschaft oder möchten weiter außerhalb wohnen.

Umland stärker gefragt

Viele Vorstellungen könnten darauf hinauslaufen, dass es die Bundesbürger künftig verstärkt ins Umland verschlägt. Denn dort lassen sich die meisten Ansprüche eher erfüllen als mitten in der Stadt. Nicht zuletzt auch aufgrund der geringeren Wohnkosten. Eine bevorstehende Renaissance des abgeschiedenen Dorflebens aus den Befragungsergebnissen abzuleiten, ginge jedoch wohl zu weit. Denn wer von uns möchte schon auf die Infrastruktur größerer Städte oder Gemeinden gänzlich verzichten?

Ihr seid noch auf der Suche nach eurem Traumzuhause oder der passenden Finanzierung? Unser Team unterstützt euch gern.

 

 

Autor: Thomas vom Bloggerteam