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Smart wohnen spart Geld

Smart sein spart richtig Geld. Rund 30 Prozent beträgt das Energieeinsparpotential von Privathaushalten bei der richtigen Nutzung von Smart-Home-Systemen. Laut einem Bericht des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit summiert sich die jährliche Gesamteinsparung aller deutschen Haushalte auf einen Betrag von bis zu 8,7 Milliarden Euro. Bis dahin ist aber noch einiges an Wegstrecke zurückzulegen.

Viele von uns haben zwar mit digitalen Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Co das Fundament für ein intelligentes Zuhause gelegt – zeigen jedoch bei den dazugehörigen vernetzten Haushaltsgeräten noch Zurückhaltung. Dabei steigern die smarten Technologien nicht nur die Energieeffizienz. Sie erhöhen den Wohnkomfort und geben uns Sicherheit – jetzt und im Alter.

Komfort und Sicherheit

Eine intelligente Heizungsanlage mit Thermostaten und Sensoren optimiert rund um die Uhr die Raumtemperatur. Smarte Beleuchtungs- und Verdunkelungssysteme schrecken Einbrecher ab, wenn wir nicht zu Hause sind. Und vernetzte Kühlschränke unterstützen uns beim Einkauf. Die Geräte lassen sich über das Smartphone von überall aus steuern, erleichtern uns so den Alltag.

 

Später im Alter steigern Smart-Home-Lösungen die persönliche Sicherheit erheblich. Möglich machen das beispielsweise Ambient Assisted Living Systeme (AAL). Diese vernetzten Assistenzsysteme helfen uns dabei, möglichst lange selbstbestimmt in unserem Zuhause zu leben. Zeitschaltuhren in der Küche verhindern, dass Herdplatten überhitzen und schalten diese automatisch aus. Matratzen mit Sensoren analysieren den Schlafrhythmus und geben Aufschluss über unseren Gesundheitszustand. Fußböden messen mit Drucksensoren, ob ein Bewohner gestürzt ist und ärztliche Hilfe benötigt.

Mit Bausparvertrag finanzieren

Wer sein Zuhause zum Smart Home umrüsten möchte, kann dafür seinen Bausparvertrag nutzen. Denn dieser lässt sich nicht nur für den Erwerb von Wohneigentum, sondern auch für die Finanzierung von Modernisierungen, Umbauten und Energiesparmaßnahmen einsetzen. Und das Beste: Da es sich um eine wohnwirtschaftliche Verwendung handelt, gibt es vom Staat die Wohnungsbauprämie (WoP) als Bonus oben drauf. Welcher Tarif für das Vorhaben am besten geeignet ist, erfahrt Ihr beispielsweise unter www.lbs.de/rechner.

Systeme effektiv sichern

Smart-Home-Systeme erleichtern also unseren Alltag. Aber ohne geeignete Schutzmaßnahmen bieten sie unerwünschte Einblicke in unsere Privatsphäre. Mit diesen Maßnahmen lässt sich das verhindern.

 

Regelmäßige Updates sicherstellen: Vor dem Kauf der Geräte sollte darauf geachtet werden, dass der Hersteller Softwareupdates über einen längeren Zeitraum bereitstellt. Automatische Updates sollten aktiviert sein. So bleiben die Sicherheitsfunktionen des Smart-Home-Systems stets aktuell.

 

Individuelle Passwörter nutzen: Wichtig ist es, voreingestellte Standardpasswörter gleich nach der Installation durch ein individuelles Passwort zu ersetzen. Tipps für sichere Passwörter gibt zum Beispiel das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unter: www.bsi-fuer-buerger.de

Firewall aktivieren und Kommunikation verschlüsseln: Eine Firewall im Router sollte dringend aktiviert sein. Außerdem sollte die Kommunikation der intelligenten Geräte etwa durch eine HTTPS- oder TLS-Verbindung verschlüsselt werden. Ob die Geräte eine verschlüsselte Kommunikation unterstützen, erfahrt Ihr beim Händler oder direkt beim Hersteller.

 

Lokale Nutzung verringert Risiko: Lokale Systeme, die im Heimnetzwerk ohne Internetzugang funktionieren, bieten größtmögliche Sicherheit. Sollen bestimmte Funktionen von außen steuerbar sein, lässt sich ein Virtuelles Privates Netzwerk (VPN) einrichten. Dieses ist dann nur über autorisierte Geräte erreichbar und schützt so vor Dritten. Viele moderne Router bieten diese Möglichkeit.

 

 

Autor: Thomas vom Bloggerteam