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21 Grad - Richtig eingeheizt

Manche mögen´s heiß. Und bestimmt kommen euch 21 Grad Celsius für Innenräume gerade ziemlich kalt vor. Es ist Winter und die Heizperiode in vollem Gange. Die genannte Temperatur ist die durchschnittliche Temperatur zum Wohlfühlen. Natürlich reichen manchen von euch 20 Grad, andere bibbern im Wohnzimmer bei 23 Grad.

Habt ihr das gewusst?

Im eigenen Zuhause verursacht die Heizung die größten Kosten in der Haushaltskasse der Nebenkosten. Abgesehen davon, verursacht sie große Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid. Schon mit kleinen Maßnahmen schont ihr auch hier euren Geldbeutel. Habt ihr gewusst, dass laut aktuellem Heizspiegel für eine Wohnung von durchschnittlich 70 Quadratmetern 960 Euro nur für die Heizung draufgehen? Sie unterscheiden sich natürlich auch nach Art der Beheizung mit Gas, Erdöl, Fernwärme usw.

 

Unnötige Heizkosten können ganz einfach reduziert bzw. vermieden werden. Ihr solltet unbedingt auch an das richtige Lüften denken, denn Schimmelschutz ist besonders wichtig für eure Gesundheit.

Was will die Schneeflocke uns sagen?

Der erste Schritt zum gesunden Wohnklima und für eine angenehme Temperatur ist der richtige Umgang mit dem Heizkörperventil. Kaum einer weiß, was die Zahlen oder auch die Schneeflocke auf dem Ventil bedeuten. Wir alle benutzen sie wohl mehr nach Gefühl und ein voll aufgedrehtes Thermostat verspricht schnell ein warmes Zimmer oder Bad. Genau, es ist ein Thermostat und bei richtiger Handhabung weiß dieses von fast allein, was zu tun ist. Es regelt die voreingestellte Temperatur automatisch durch Schließen oder Öffnen des inneren Ventils und damit den Durchfluss des heißen Wassers. So bleibt die Raumtemperatur konstant.

 

Die Grundeinstellung des Thermostats zeigt eine Sonne und entspricht etwa 20 Grad. Der Mond symbolisiert die Nachtabsenkung und entspricht einer Raumtemperatur von etwa 14 Grad. Aber nicht für alle Heizungssysteme ist eine Nachtabsenkung sinnvoll. Lest hier gern noch mehr dazu. Die Schneeflocke steht für den Frostschutz, um die Heizung bei sehr niedrigen Temperaturen vor dem Einfrieren und damit vor dem Ausfall zu schützen. Je nach Stufe 1 bis 5 entspricht dies der entsprechenden Raumtemperatur.

 

Viele denken, ein voll aufgedrehtes Ventil heizt schnell. Das ist ein Irrglaube. Es heizt bei Stufe 3 so schnell wie bei Stufe 5. Es hört nur bei der erreichten Temperatur von 20 Grad Celsius auf und nicht erst bei 28 Grad. Und schon habt ihr unnötig hohe Heizkosten verursacht bzw. klug gespart.

Was solltet ihr beachten? Wie könnt ihr einsparen?

Kleine Tricks helfen, die Heizkosten in Griff zu bekommen. Schon ein Grad Einsparung spart rund sechs Prozent der Heizkosten. Ihr solltet die Heizung nie komplett ausschalten, da Wände und Möbel zu sehr auskühlen und viel Heizenergie nötig ist, um es wieder behaglich werden zu lassen. Auch Möbel und schwere Vorhänge verhindern, dass sich die Wärme gleichmäßig im Wohnraum ausbreitet. Völlig unsinnig und unvernünftig ist es, bei offenem Fenster zu heizen. Auch im Winter ist Lüften, allein gegen die Schimmelbildung, mehrmals täglich notwendig. Stellt dabei die Heizung auf die Schneeflocke und danach wieder auf eure Wunscheinstellung. So spart ihr Heizkosten und schmeißt das Geld nicht sprichwörtlich zum Fenster hinaus.

Geschlossene Türen zu ungeheizten Räumen sind wichtig und senken das Schimmelrisiko. Zugige Fenster und Türen abdichten und nachts herabgelassene Jalousien spart ebenfalls kostbare Wärme. Ihr seht, Kleinigkeiten bringen schon Erfolg und jedes Grad Einsparung zählt, auch für unsere Umwelt. Neben dem behaglichen Gefühl weiß man, verantwortungsbewusst die CO2-Emissionen zu reduzieren. 

Plant ihr zukunftsorientiert?

Langfristig ist natürlich der Umstieg auf erneuerbare Energien sehr sinnvoll. Wohnt ihr zur Miete, ist ein Anbieterwechsel überlegenswert. Wenn ihr bereits im eigenen Haus wohnt, plant ihr möglicherweise eine energetische Modernisierung. Dafür gibt es richtig attraktive Förderung. Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr Geld durch den Schornstein verheizt, ist natürlich ein Bausparvertrag das erste Mittel zum Zweck, um für Sanierungen und Modernisierungen zu sparen. Hier bietet sich unser grüner Klima-Kredit an. Für die individuelle Beratung wendet euch an unsere kompetenten Berater. 

Autor: Gastbeitrag von Ariane Greiner