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Regional und Saisonal: Pilze

Die Pilzsaison ist gestartet und einige waren schon auf der Suche nach Pilzen in den umliegenden Wäldern unterwegs. Welche Pilze ihr problemlos sammeln könnt und welche ihr lieber stehen lassen solltet, erfahrt ihr hier. Außerdem geben wir euch ein tolles, neues Rezept mit auf den Weg.

Diese Pilze könnt ihr sammeln

In unseren heimischen Wäldern gibt es ein reiches Angebot an verschiedenen Pilzen. Aber nicht alle sind für den Menschen ungefährlich. Sorten wie Steinpilz, Marone oder Schusterpilz kennt fast jeder. Erkennen könnt ihr sie an ihrer braunen Kappe. Um sie nicht mit ähnlich aussehenden Giftpilzen zu verwechseln, empfehlen wir euch, einen Blick unter die Kappe zu werfen. Ist dieser Bereich schwammähnlich, wie auf folgendem Bild, sollten die Pilze essbar sein.

Auch ungefährlich und eigentlich nicht verwechselbar sind Pfifferlinge. Die orangene Farbe und besondere Form dieser Pilze macht die Suche ziemlich eindeutig. Leider sind diese durch die häufig heißen und trockenen Sommer in den letzten Jahren und die anschreitende Versäuerung der Böden nur noch selten zu finden.

Bitte nicht essen

Der bekannteste gitige Pilz ist wahrscheinlich der Fliegenpilz. Er ist ganz leicht an seiner roten Kappe mit den weißen Tupfen darauf zu erkennen. Außerdem befinden sich unter der Kappe Lamellen. Diese deuten häufiger auf giftige Sorten hin.

Generell gilt: Solltet ihr euch nicht 100% sicher sein, lasst die Pilze lieber stehen oder fragt einen Experten nach Rat. Viele essbare Pilze sehen ihren giftigen Kollegen zum Verwechseln ähnlich. Fest steht: Nur die wenigsten Pilze sind roh überhaupt genießbar. Also sicherheitshalber solltet ihr jede Sorte mindestens zehn Minuten dünsten. Apropos dünsten, jetzt geht's ans Rezept. :)

 

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Wir übernehmen keine Verantwortung für daraus resultierende Schäden.

Gefüllte Süßkartoffel

Süßkartoffeln sind das neue Super-Food. Lange Zeit hatten sie auf Grund ihrer langen Transportwege einen schlechten Ruf. Aber mittlerweile werden sie auch gerne bei uns von regionalen Bauern angepflanzt - und Überraschung - Sie können im September geerntet werden. Also ist dieses Rezept perfekt für die Herbstsaison geeignet. Süßkartoffeln haben nicht nur einen besonderen Geschmack, sondern sind auch reich an Vitaminen und Beta Carotin. Na dann mal los.

Zutaten:

2 Süßkartoffeln

300g Pilze (z.B. Steinpilze oder Pfifferlinge)

1 Zwiebel

100g saure Sahne

Öl

Gemüse nach Wunsch (z.B. Karotten, Bohnen usw.)

Salz, Pfeffer, Gewürze, Kräuter

Balsamico, Honig, Zitronensaft

100g saure Sahne

Und so geht's:

Wascht die Süßkartoffeln sauber ab und reibt sie danach mit einer Mischung aus Salz und Öl ein. Legt sie für rund 40 Minuten bei 160° Umluft in den vorgeheizten Ofen. Putzt und schneidet die Pilze gemeinsam mit der Zwiebel und bratet sie mit etwas Öl an. Gebt noch Salz und Pfeffer sowie etwas geschnittenes Gemüse hinzu. Mit Honig und Balsamico könnt ihr alles nach euren Wünschen abschmecken. Nach dem Backen könnt ihr die Kartoffeln aufschneiden und mit der Mischung füllen. Für den Dip rührt ihr einfach die Sahne mit ein paar Kräutern, Gewürzen und etwas Zitronensaft zusammen. Fertig!

 

Die Fleischliebhaber können das ganze natürlich noch mit einem schönen Stück gebratenem Hähnchen oder ähnlichem kombinieren. Und dann... schmecken lassen!

 

 

Am besten schmeckt das Essen natürlich in der eigenen Küche. Wie ihr die nach dem Kochen wieder auf Vordermann bringt, erfahrt ihr hier.

 

 

Autor: Theresia vom Bloggerteam