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Immobilien regional: Was ist los in Brandenburg?

Der LBS-Immobilienpreisspiegel war schon mehrmals Thema unseres Blogs. Wir haben euch in lockerer Reihenfolge die einzelnen regionalen Immobilienmärkte von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Sachsen vorgestellt. Heute kommt nun das letzte Bundesland unseres Geschäftsgebietes: Brandenburg. In der Landeshauptstadt Potsdam ist seit nun 30 Jahren auch der Hauptsitz unserer Bausparkasse.

In unserem aktuellen Beitrag geht es wieder um den Markt für gebrauchte Eigenheime. Hier findet ihr eine erste Übersicht:

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Städte A bis L
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Städte M bis Z
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Über die Suchfunktion unter www.lbs-mfw.de. könnt ihr die anderen Segmente wie Bauland, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen selektieren und nach einem konkreten Ort in eurem Bundesland suchen.

Eines gilt für alle

Der aktuelle Kaufpreisspiegel bestätigt den Aufwärtstrend bei den Preisen in den meisten (brandenburgischen) Städten. Wegen der günstigen Zinsen ist die Nachfrage nach Eigenheimen unverändert hoch und weit größer als das Angebot.

So sieht es konkret in Brandenburg aus

Die Preise auf dem Immobilienmarkt in Brandenburg steigen weiter. Die Landeshauptstadt Potsdam hat die höchsten Eigenheimpreise. Aber auch Falkensee und Kleinmachnow sind für Hauskäufer teuer. Wer in Potsdam ein frei stehendes Ein- oder Zweifamilienhaus erwerben möchte, muss im Durchschnitt 490.000 Euro aufbringen. Teuer wird es für Hauskäufer auch in den Landkreisen Havelland (Falkensee), Potsdam-Mittelmark (Kleinmachnow), Teltow-Fläming (Teltow) und teilweise Märkisch-Oderland (Hoppegarten).

In Potsdam sind die Angebotspreise beispielsweise in den letzten fünf Jahren von damals 360.000 Euro auf die jetzt ermittelten 490.000 Euro gestiegen. Die hohe Nachfrage nach Eigenheimen wirkt sich – wie auch in den anderen Ländern - auf die Preise in den „Speckgürteln“ der Städte aus. So ist der Landkreis Havelland wegen seiner Nähe zu Potsdam und Berlin eine der teuersten Regionen in Brandenburg. Für ein gebrauchtes Ein- oder Zweifamilienhaus muss ein Normalverdiener in Falkensee inzwischen durchschnittlich 500.000 (+ 230.000) bezahlen, in Brieselang sind es 380.000 Euro. In Kleinmachnow liegen die Durchschnittspreise bei 435.000 Euro. In Hoppegarten kosten gebrauchte Immobilien im Schnitt 450.000 Euro. Hier hat sich der Preis seit 2015 verdoppelt.

Immobilienpreise in Brandenburg

Auf den nachfolgenden Plätzen der brandenburgischen Preisskala stehen die Orte Rangsdorf mit durchschnittlichen Eigenheimpreisen von 390.000 Euro, Erkner 350.000 Euro, Teltow mit unverändert 315.000 Euro, gefolgt von Werder/Havel mit ebenfalls unverändert 280.000 Euro sowie Strausberg mit 260.000 Euro. An der 250.000-Euro-Grenze liegen die Orte Blankenfelde-Mahlow und Hennigsdorf sowie Cottbus und Fürstenwalde mit jeweils 240.000 Euro. In Oranienburg bekommt man ein Eigenheim noch für 200.000 Euro. Im preislichen Mittelfeld sind Immobilien in Schwedt (195.000 Euro), Brandenburg (190.000 Euro), Neuruppin und Rathenow (180.000 Euro), Eberswalde (165.000 Euro) sowie Frankfurt (Oder) und Ludwigsfelde (je 160.000 Euro) erschwinglich.

Die günstigsten gebrauchten Eigenheime finden sich in den Landkreisen Uckermark, Spree-Neiße, Oder-Spree und Oberspreewald-Lausitz. Der Standardpreis beträgt in Prenzlau 145.000 Euro, in Spremberg 140.000 Euro, Guben 125.000 Euro, in Eisenhüttenstadt 115.000 Euro sowie in Senftenberg unverändert 110.000 Euro.

Sparen für das Eigenheim

Im Oktober haben wir hier gerade etwas zum Weltspartag geschrieben. Und die Deutschen sparen bekanntermaßen wie die Weltmeister. In der Corona-Pandemie ist vielen von euch der Wert des eigenen Zuhauses bewusst geworden. Für die meisten Menschen ist Haus- und Grundbesitz ein großer Wunsch und auch die beste Geldanlage. Für den Sprung in die eigenen vier Wände lohnt sich ein Bausparvertag auf Grund der staatlichen Förderung. Und ab 2021 gilt eine wesentlich verbesserte Wohnungsbauprämie. Wir beraten euch und woppen das gemeinsam!


Autor: Gastbeitrag von Ariane Greiner