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Immobilien regional - Was ist los in Sachsen?

Der LBS-Immobilienpreisspiegel war schon mehrmals Thema unseres Blogs. In lockerer Reihenfolge geben wir euch weiterhin einen Einblick über die einzelnen regionalen Immobilienmärkte. Es geht wie immer um den Markt für gebrauchte Eigenheime. Hier findet ihr eine erste Übersicht.

Über die Suchfunktion unter www.lbs-mfw.de. könnt ihr die anderen Segmente wie Bauland, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen selektieren und nach einem konkreten Ort suchen. Nach Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt geht es mit Sachsen weiter.

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Städte A bis H
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Eines gilt für alle

Der aktuelle Kaufpreisspiegel bestätigt den Aufwärtstrend bei den Preisen in den meisten größeren Städten. Wegen der günstigen Zinsen ist die Nachfrage nach Eigenheimen unverändert hoch und weit größer als das Angebot.

Und so sieht der Markt in Sachsen aus

Für den Freistaat sind im Preisspiegel 41 Orte erfasst. Von Großstädten wie Leipzig über Einpendlerorte wie Bannewitz bis hin zu günstigen Regionen wie Torgau findet ihr einen Abriss zum Nachlesen.

 

Diese Aussage trifft der Immobilienspiegel: Die Preise steigen weiter in Sachsen – Markkleeberg hat die höchsten Eigenheimpreise. Auch die Landehauptstadt und Freital sind für Hauskäufer teuer.

Preis für Immobilien

Die höchsten Preise für gebrauchte Eigenheime werden in Markkleeberg verlangt. Wer hier ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus erwerben möchte, muss im Durchschnitt 550.000 Euro aufbringen. Dies ist eine gut 100prozentige Steigerung in fünf Jahren. In Dresden liegen die Standardpreise bei 380.000 Euro (+ 100.000 Euro). Auf den nachfolgenden Plätzen der aktuellen sächsischen Preisskala liegen die Städte Freital mit durchschnittlichen Eigenheimpreisen von 350.000 Euro sowie Leipzig mit 310.000 Euro (+ 110.000 Euro) verlangt. Bannewitz als Gemeinde wartet mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von 350.000 Euro auf. Das sind 150.00 Euro mehr als im Vergleichszeitraum.

 

In Zwickau zahlen Normalverdiener 300.000 Euro (+ 100.000 Euro), in Flöha 290.000 Euro, in Chemnitz 260.000 Euro (+80.000 Euro) und in Freiberg 250.000 Euro (+ 30.000). In der Preisspanne zwischen 230.000 und 200.000 Euro liegen zum Beispiel die Städte Glauchau, Pirna, Delitzsch, Döbeln sowie Werdau. In Plauen, Borna, Eilenburg und Hohenstein-Ernstthal sind gebrauchte Eigenheime für 190.000 Euro machbar, in Meißen und Görlitz für 180.000 Euro. Die günstigsten Immobilien finden sich in Riesa mit 120.000 Euro, in Torgau mit 110.000 Euro sowie in Annaberg-Buchholz für 60.000 Euro.

Daran solltet ihr denken

Habt ihr auch den Wunsch nach den eigenen vier Wänden? Kompetente Beratung gibt es von unserem Team aus Finanzierungsexperten und Immobilienvermittlern. Zum einen geht es um die richtige Immobilie zu einem Preis, der in euer Budget passt. Zum anderen geht es um eure sichere und individuelle Bausparfinanzierung und ganz wichtig - die unterstützende Förderung des Staates, zum Beispiel durch Wohnungsbauprämie und Baukindergeld. Lasst euch beraten!

 

Im nächsten Beitrag stellen wir euch den Immobilienmarkt in Brandenburg vor.

Autor: Gastbeitrag von Ariane Greiner