· 

Wie sich die Corona-Pandemie aufs Wohnen auswirkt

Inwieweit beeinflusst die Corona-Pandemie unsere Wohnvorlieben? Immerhin haben wir durch Einschränkungen bei Kontakten und Freizeitaktivitäten mehr Zeit zu Hause verbracht, als jemals zuvor. Nur 13 Prozent der 20- bis 45-Jährigen gaben an, dass dies bei ihnen nicht der Fall gewesen sei. Das zeigt eine aktuelle Befragung im Auftrag der LBS.

Blütezeit für Heimwerker

Zeitweise lange Schlangen vor den Baumärkten: Dass die heimischen vier Wände während der Pandemiebekämpfung unsere verstärkte Aufmerksamkeit erfuhren, war kaum zu übersehen. Die LBS-Umfrage bestätigt das. Fast 60 Prozent der Befragten gaben an, ihr Zuhause umgestaltet zu haben: Jeder Vierte widmete sich dabei Garten oder Balkon. Jeder Fünfte hat sich die Inneneinrichtung vorgenommen oder einen Heimarbeitsplatz eingerichtet.

Homeoffice erobert den Arbeitsalltag

Und das aus gutem Grund: Schließlich haben 44 Prozent der Befragten im Homeoffice gearbeitet, darunter 28 Prozent über einen längeren Zeitraum. Vor Corona waren nur 21 Prozent regelmäßig im Homeoffice tätig; 35 Prozent nutzten die Möglichkeit zumindest hin und wieder.

 

Knapp 60 Prozent der Umfrageteilnehmer haben durch die Pandemie mehr Freizeit zu Hause verbracht. Fast die Hälfte machte dort Urlaub, anstatt zu verreisen. Und ein knappes Drittel musste im trauten Heim außerplanmäßig die Kinder betreuen.

Änderungen am Zuhause im Visier

Alles in allem lässt sich festhalten: Das Zuhause hat einen neuen Stellenwert in unserem Leben eingenommen. Drei Viertel der Befragten gehen davon aus, dass die Corona-Pandemie in Deutschland noch länger ein wichtiges Thema bleiben wird. Deshalb überrascht es nicht, dass die Mehrheit weitere Veränderungen im Wohnumfeld anstrebt.

 

So möchten 17 Prozent einen Arbeitsplatz einrichten. 16 Prozent denken über eine neue Inneneinrichtung nach und jeweils 13 Prozent über Malerarbeiten oder neue Tapeten beziehungsweise Veränderungen an ihrem Garten oder Balkon. Ebenfalls 13 Prozent wünschen sich eine bessere Internetverbindung. 8 Prozent würden am liebsten gleich ganz umziehen.